
Mit der Böhmisch-Mährischen Höhe (Českomoravská Vysočina) hat die Natur eine quer durch die Republik verlaufende Grenze zwischen den beiden Landesteile Böhmen und Mähren gezogen.
Es handelt sich um eine etwas höher gelegene, hügelige Landschaft, die durch zwei auffallende Bergmassive, Žďárské Vrchy im Norden und Jihlavské Vrchy im Südwesten, geprägt wird. Mittig verläuft, wie um die natürliche Grenze noch einmal zu verstärken, eine Wasserscheide.
Die Region befindet sich in der Verkehrs –und Populationsmitte des Landes. Im Osten grenzt sie an die Region Jihomoravský kraj, im Westen teilt sie die Grenze mit den Regionen Jihočeský und Středočeský kraj (Südböhmen und Mittelböhmen).
Die Region Vysočina wird oft als das grüne Herz der Tschechischen Republik bezeichnet, aus ökologischer Sicht gilt sie als eine der am besten erhaltenen Landschaften des Landes.
Die Böhmisch-Mährische Höhe hat jedoch nicht nur eine intakte Natur und klare Luft, sondern auch eine ganz besondere Ausstrahlung bewahrt - ihre romantische Landschaft ist voller, mal mehr mal weniger auffälliger, Schönheiten. Sie hat schon immer Künstler wie Maler, Bildhauer, Komponisten und Schtriftsteller angezogen, die sich alle zu den unterschiedlichsten Werken inspirieren ließen. Dieses Gebiet ist aber auch für den Sport und die aktive Erholung perfekt geeignet.
Typisch für Vysočina sind kleine Dörfer, die nicht allzu weit vom örtlichen Centrum entfernt liegen.
Die Hauptstadt der Region ist Jihlava/Iglau, mit ungefähr 50.000 Einwohnern noch recht überschaubar. Die Vergangeheit hat in Vysočina zahlreiche Denkmäler hinterlassen. Zwei devon, das Stadtzentrum von Telč und die Klosterkirche auf dem Berg Zelená Hora bei Žďár nad Sázavou, zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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